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Vorstellung des gesamtprojekts

"Eine inklusive Gesellschaft ist eine Gesellschaft mit einem humanen Antlitz und gleicher Würde aller Menschen.
Dies anzustreben, kann nur zum Vorteil für uns alle werden."
(Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger 2014)

Weihbischof Anton Losinger wird neuer Stiftungsratsvorsitzender der KU Eichstaett Ingolstadt reference

Der wertschätzende Umgang mit gesellschaftlicher Diversität ist die Herausforderung, der sich das Eichstätter Verbundprojekt ‚Inklusives Lernen und Leben in der Schule‘ stellt. Gefördert von der Freisinger Bischofskonferenz haben sich elf Teilprojekte aus unterschiedlichen Disziplinen zusammengetan, um aus unterschiedlichen Perspektiven und in methodischer Vielfalt einen gemeinsamen Beitrag zur Inklusionsforschung zu leisten.

COLOURBOX16841575Ein Mehrwert des vernetzten Ansatzes liegt in der gegenseitigen kollegialen Beratung und Inspiration. Indem die disziplinär ausgerichteten Teilprojekte ihre eigene Expertise und Forschungsprämissen im wissenschaftlichen Austausch mit den anderen Teilprojekten reflektieren und andere Perspektiven aufnehmen, entsteht die Möglichkeit auch der transdisziplinären Dimension der Herausforderung Inklusion gerecht zu werden.

Der transdisziplinäre Ansatz wird zusätzlich mit Hilfe des Zentralprojekts realisiert: Das dafür verantwortliche Team aus Professoren und Mitarbeitern sorgt dafür, dass im Verbundprojekt einerseits zwischen seinen eigenen Teilprojekten ein Diskursfaden geknüpft wird, der im Grundsätzlichen die Frage nach der Inklusion verfolgt. Unter Berücksichtigung der einzelnen Perspektiven disziplinärer und interdisziplinärer Forschung in den Teilprojekten wird  ein gemeinsames Bild von Inklusion erarbeitet, das als Beitrag aus der KU zur Präzisierung einer Inklusiven Gesellschaft in den öffentlichen Diskurs eingebracht werden wird. Es entstehen ein Prozess der Selbstvergewisserung von Forschung innerhalb der KU und damit eine Bestimmung von Zielen (selbst)verantwortlicher Forschung im Horizont eines christlichen Menschenbildes.

Das Zentralprojekt unterstützt zudem die Vernetzung mit der fachlichen und der allgemeinen Öffentlichkeit. Mit der Verflechtung  im wissenschaftlichen Raum werden aktuelle Entwicklungen der Inklusionsforschung in die Projekte an der KU eingebracht. Zugleich lassen sich die KU Projekte durch externe Expertise stärken und kritisch hinterfragen. Durch Kooperationen z.B. mit Regionen und Netzwerken einer hervorragenden Inklusionspraxis werden Erfahrungen der Umsetzung in die Forschung getragen und zugleich die Politik aktiver Inklusion verstärkt.

Das Zentralprojekt unterstützt weiterhin, dass das Verbundprojekt sich als Knotenpunkt in einem Netzwerk der Inklusionsforschung und –praxis wahrnimmt und darstellt. Von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt aus wird damit ein Ansatz zur Mitgestaltung einer inklusiven Gesellschaft formuliert. Das Gesamtprojekt umfasst insgesamt elf Teilprojekte.