Promotionsstipendium PSYCHOLOGIE / SOZIALPÄDAGOGIK

Das Stipendium wird gemeinsam durch die Professur für Psychologische Diagnostik und Interventionspsychologie (Prof. Dr. Joachim Thomas) und den Lehrstuhl für Sozialpädagogik (Prof. DDr. Janusz Surzykiewicz) vergeben.
Im Rahmen des Verbundprojekts ‚Inklusives Leben und Lernen in der Schule‘ beschäftigt sich das Teilprojekt ‚Inklusion in der Berufswahlentscheidung‘ mit der Förderung Jugendlicher mit sozio-kognitivem und sprachlichem Förderbedarf im Kontext ihrer Berufswahlentscheidung.
Die Stipendiatin bzw. der Stipendiat sollte über einen überdurchschnittlichen Hochschulabschluss in Psychologie, Bildungswissenschaften (u.a. Berufs- bzw. Sozialpädagogik) oder Soziologie verfügen. Vertiefte Kenntnisse in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden sind erwünscht.
In dem geplanten Promotionsvorhaben soll sich die Stipendiaten bzw. der Stipendiat thematisch vor allem mit der Entwicklung und Ausgestaltung eines Coaching-Prozesses zur Förderung von Selbstwirksamkeit und Selbstregulation der Jugendlichen im Rahmen von berufsvorbereitenden Maßnahmen (z.B. im Kontext von Berufsbildungswerken) unter besonderer Berücksichtigung von soziokulturellen Anforderungen auseinandersetzen. Einen zentralen Bestandteil dieses innovativen Coaching-Ansatzes soll dabei die Methode des Smartphone-gestützten Monitorings/ Ambulatory Assessments darstellen.

Der in der Rahmenausschreibung geforderte Essay soll sich daher vor allem mit den folgenden Fragestellungen auseinandersetzen:

 

Welche Rolle spielen schulische, soziale und berufsbezogene Selbstwirksamkeit im Rahmen der Berufswahlentscheidung?

Wie kann man einen Coaching-Prozess im Rahmen einer berufsvorbereitenden Einrichtung implementieren?

Wie lassen sich unter Berücksichtigung methodischer Gesichtspunkte Veränderungen in der Selbstwirksamkeit und Selbstregulation bei den teilnehmenden Jugendlichen im Coaching-Prozess untersuchen?