Promotionsstipendium Didaktik der Geschichte

Im Rahmen des Verbundprojekts wird in der Geschichtsdidaktik (Prof. Waltraud Schreiber) als Gesamt-Ziel verfolgt, unter Bezug auf inklusive Settings die Einsichten zu einem historisch-denken-Lernen zu vertiefen, das letztlich auf die Ermöglichung gesellschaftlich-kulturelle Teilhabe aller gerichtet ist. Dem dienen bislang die beiden Dissertationsprojekte „Historische Orientierungsgelegenheiten. Eine Theorie zur Berücksichtigung von Diversität für die Anregung historischer Denkprozesse“ und „Historisches Wissen – historische Kompetenzen. Theoretische Grundlagen für historisches Lernen in inklusiven Klassen.“
Der Stipendiat/ die Stipendiatin des Graduiertenkollegs soll sich ergänzend auseinandersetzen mit einem Aspekt aus dem Komplex: „Historische Methoden (einschl. historisches Lesen). Auch hier ist das Ziel, in Bezug auf inklusive Setting zuerst an einer Vertiefung der vorhandenen theoretischen Grundlagen zu arbeiten. Sodann soll eine empirische Überprüfung vorbereitet werden, z.B. als Testentwicklung zur Erfassung der Ausprägung historischer Methodenkompetenzen bzw. der Kompetenzen historischen Lesens.

Im Essay sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen in Bezug auf das formulierte Thema beantwortet werden:

Welche Schwerpunktsetzung im Bereich fachspezifischer Methoden ist zu wählen?

Worin wird –in Bezug auf inklusive Settings – der Bedarf an theoretischer Vertiefung gesehen?

Inwiefern kann diese Theoriearbeit eine Grundlage für eine spätere empirische Überprüfung bilden?